Ausbau vorhandener Wege und Straßen
Überwiegend werden für den 3-Meere-Weg bereits vorhandene Wege und Straßen genutzt. Dabei handelt es sich vielfach um landwirtschaftliche Wege, deren Zustand zum Teil nicht gut ist bzw. bis vor kurzem nicht gut war. Verschiedene Wege und Straßen, die für den 3-Meere-Weg genutzt werden, wurden daher bereits oder werden noch ausgebaut bzw. erneuert:
- Der Wege- und Gewässerplan der Flurbereinigung Großes Meer sieht die Sanierung zahlreicher landwirtschaftlicher Wege vor, darunter auch eine Reihe von Abschnitten des 3-Meere-Weges. Überwiegend wurden die geplanten Ausbaumaßnahmen schon realisiert. Fertiggestellt wurden bereits die Blaukirchener Straße östlich des Großen Meeres, der Auricher Meedenweg am Mittelhaus, der Dreeskeweg zwischen Großem Meer und Hieve, der Woldenweg der Gemeinde Südbrookmerland im Abschnitt westlich des Dreeskeweges, die Zufahrt zur ehemaligen Kläranlage in Bedekaspeler Marsch, der Hieveweg sowie die Verbindung zwischen Bedekaspeler Marsch und Loppersum (Marscher Weg und Woldenweg der Gemeinde Hinte). Noch nicht realisiert ist der Ausbau des Woldenweges südlich des Großen Meeres zwischen Forlitz-Blaukirchen und dem Dreeskeweg.
- Die Gemeinde Hinte hat am Ortsrand von Suurhusen eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer über das Knockster Tief gebaut. Dazu gehörte auch die Herstellung der kurzen Wegeanbindung in Suurhusen. Mit dieser Maßnahme wurde über den bereits vorhandenen Weg entlang der Bahntrasse eine Wegeverbindung zwischen Suurhusen und Loppersum abseits der Bundesstraße hergestellt. Erst durch diesen Brückenbau wurde die für den 3-Meere-Weg vorgesehene Wegeführung möglich.
- Die Stadt Emden hat bereits den Treckweg entlang des Trecktiefs zwischen Marienwehr und dem Ems-Jade-Kanal erneuert.
- Der Weg auf dem Leitdamm im Norden des Großen Meeres wird im Zuge des Baus der Anlagen für das neue Wassermanagement des Großen Meeres zu einem breiteren kombinierten Fuß- und Radweg sowie als Zuwegung zur Stauanlage ausgebaut.
- Die Gemeinde Hinte plant außerdem den Ausbau eines unbefestigten Weges bzw. Trampelpfades entlang der Westerender Ehe bis zum Schöpfwerk, um für Radfahrer und Fußgänger eine kürzere Verbindung zwischen Riepe und dem Großen Meer zu schaffen.
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