Förderung des naturverträglichen Wassersports
Wassersport hat eine hohe Bedeutung für den Fremdenverkehr in der Region Großes Meer. Für eine nachhaltige Entwicklung der Region muss diese Funktion nicht nur gesichert sondern weiter entwickelt werden. Dies ist vor allem durch eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur möglich. Dazu sind im Regionalentwicklungskonzept verschiedene Maßnahme vorgesehen, von denen einige bereits umgesetzt wurden:
- die Nutzbarkeit der Kanäle wird durch Entschlammung verbessert, als erstes wurde 2005 ein Abschnitt der Wiegboldsburer Riede geräumt,
- die Paddel- und Pedalstation Großes Meer wurde bereits 2006 errichtet,
- mit der Erneuerung von Teilen der Ufersicherung am Großen Meer wurden 2007 zusätzliche und verbesserte Bootsliegeplätze geschaffen.
Darüber hinaus sind noch weitere Maßnahmen geplant:
- eine Entschlammung der Wiegboldsburer Riede im Bereich der Wochenend- und Ferienhaussiedlung und
- der Bau eines Sandfangs an der Einmündung des Herrenhüttener Zuggrabens, um eine schnelle Wiederversandung zu vermeiden,
- eine Entschlammung des Trecktiefs, das zurzeit für den Wassersport kaum geeignet ist,
- die Einrichtung einer Paddel- und Pedal-Teilstation am Ems-Jade-Kanal bei Mittelhaus und
- die Einrichtung einer Haltestelle für die zwischen Emden und Aurich auf dem Ems-Jade-Kanal verkehrende MS 'Aurich' bei Mittelhaus.
Zwischen Ems-Jade-Kanal und Trecktief gibt es aufgrund des unterschiedlichen Wasserstandes keine direkte Verbindung. Es soll aber die Möglichkeit geschaffen werden, Paddelboote von einem Gewässer in das andere umzusetzen, um auf diese Weise den Ems-Jade-Kanal besser mit den Wasserwanderwegen der Region zu verknüpfen.