Informations- und Erlebnisstationen am 3-Meere-Weg

Sie sollen möglichst viele Menschen "im Vorbeigehen" ansprechen, auch die, die eher selten in Informationszentren oder Ausstellungen gehen. Sie werden daher verstärkt dort installiert, wo sich die meisten Besucher am Großen Meer aufhalten - entsprechend konzentrieren sie sich auf das touristische Zentrum im Nordosten des Meeres (siehe Stationenkarte). Dort unterliegen sie auch einer hohen sozialen Kontrolle, die sie vor Vandalismus schützt. Hier im Nordosten des Großen Meeres werden neben dem eigentlichen 3-Meere-Weg ergänzend auch die Straßen Langer Weg und Warfsweg in die Konzeption einbezogen, die gemeinsam mit dem Schilfweg einen schönen Rundweg für Spaziergänger ergeben.

Vielfach werden für die Umweltbildungsstationen Einrichtungen des 3-Meere-Wegs genutzt, insbesondere die Aussichtsplattformen, die Pavillons und die Pünten. Dort können die Besucher besonders gut erreicht werden und eine "Verschandelung" der Landschaft durch zusätzliche Bauwerke wird vermieden. Darüber hinaus wurden nach Möglichkeit Standorte ausgewählt, an denen Rad- und Wasserwanderwege zusammentreffen.

Bisher konzentrieren sich die Planungen für Umweltbildungsstationen auf den Rundweg um das Große Meer, aber auch für den Rundweg um die Hieve gibt es bereits einige Ideen. Da dieser Teil des 3-Meere-Weges überwiegend im Bereich der Gemeinde Hinte und der Stadt Emden verläuft, sollen die Planungen dazu in Kooperation mit diesen weitergeführt werden.

Die geplanten Naturerlebnis- und Umweltinformationsstationen sollen durch weitere Informationsangebote zum 3-Meere-Weg ergänzt werden.

Die Stationen im Überblick

Die Nummer in der mittleren Spalte verweist dabei auf den in der Stationenkarte markierten Standort.

1

nordöstliche Halbinsel, in der Nähe des Spielplatzes

Ausgrabungsstätte

  • mit Sand und "Fundstücken" befüllte Holzkiste in einem Zelt, dazu alles was kleine Archäologen brauchen, um spielerisch auf siedlungsgeschichtliche Spurensuche zu gehen
  • Regale zur Ausstellung von "Fundstücken", insbesondere von Nachbildungen typischer Siedlungsfunde der Region
  • ergänzend eine kindgerechte Infotafel, die auf Funde vom Grund des Großen Meeres verweist
  • auch für Tage mit schlechterem Wetter geeignet
  • eine Betreuung ist erforderlich
  • wird im Winter abgebaut

2

nordöstliche Halbinsel, in der Nähe des Spielplatzes

Nesthocker

  • übergroße Nachbildung eines Röhrichtbrüter-Nestes zum Klettern und Erleben
  • kann jedes Jahr am Anfang der Saison in einer Aktion mit den Kindern auf dem Grundgerüst neu aufgebaut werden
  • Möglichkeit Nestbau und das Hocken im Nest spielerisch nachzuempfinden
  • dazu kommt eine kindgerechte Infotafel zum Nestbau der Röhrichtbrüter

3

nördlicher Abschnitt des Schilfweges

Baldachin mit Vogel-Flugbildern

  • Baldachin von ca. 10 m Länge aus durchscheinendem Kunststoffsegeltuch über dem 3-Meere-Weg
  • mit Flugbildern typischer Vogelarten wie Weißstorch, Rohrweihe, Sumpfohreule, Graugans, Löffelente, Kiebitz, Blaukehlchen, Feldlerche, Schilfrohrsänger und Goldregenpfeifer
  • lenkt den Blick der Besucher auf die wertgebenden Vogelarten des Schutzgebietes
  • die Vogelsilhouetten werden auf dem Asphalt des Weges wiederholt und mit Namen versehen
  • wird im Winter abgebaut - aber die Silhouetten auf dem Weg bleiben

4

nördliche Aussichtsplattform am Schilfweg

Gesangsverein

  • Soundinstallation im Geländer der Plattform mit vier Vogelgesängen in der Umgebung vorkommender Arten wie Blaukehlchen (Ostfriesische Nachtigall), Teich- und Schilfrohrsänger
  • sensibilisiert die Besucher für die akustische Umweltwahrnehmung
  • auf den Klappen über den Lautsprechern ist jeweils eine Vogelart dargestellt, hebt man eine Klappe an, ertönt der Gesang des entsprechenden Vogels
  • ergänzend kann auf der Innenseite der Klappe ein Steckbrief zur Vogelart angebracht werden oder aber die entsprechenden Namen stehen auf Knöpfen daneben, drückt man den richtigen blinkt er und der Gesang ertönt noch einmal
  • die Anlage wird solar betrieben

5

mittlere Aussichtsplattform am Schilfweg

Siedlungsgeschichte und Entstehung des Großen Meeres

  • Schiebetafel an der langen Rückseite unterhalb der Aussichtsplattform
  • auf der Grundplatte wird die Region ohne die Meere mit einem vervollständigten Grabensystem gezeigt, darüber kann eine durchsichtige Makrolontafel mit den Meeren geschoben werden
  • dabei erscheint neben der Karte ein Text, der die Entstehung der Flachmeere beschreibt
  • in den Boden unter der Plattform werden beispielsweise Nachbildungen von Tonscherben eingelassen, die auf Siedlungsreste auf dem Grund des Flachsees verweisen

6

südliche Aussichtsplattform am Schilfweg

Röhrichtbrüter

  • Informationstafel mit drehbaren Elementen zum Röhricht als Lebensraum für Vögel
  • zeigt, dass der scheinbar so einheitliche Lebensraum natürlicherweise Unterschiede in der Struktur auf weist
  • verdeutlicht am Beispiel von Arten wie Rohrdommel, Rohrweihe und Schilfrohrsänger, dass diese Arten jeweils unterschiedliche Strukturen nutzen und benötigen
  • zeigt, dass nicht nur der Lebensraumverlust, sondern auch die Strukturveränderung (z. B. durch Nutzungsänderung oder Verlandung) ein Gefährdungsfaktor ist
  • die (Edel-)Stahlskulptur eines Nestes des Schilfrohrsängers verdeutlicht die enge Bindung an das Röhricht

7

Pavillon Schilfweg Ecke Warfsweg

Moorboden

  • Darstellung des für den Bereich Großes Meer typischen Niedermoorbodens mit seiner Schichtung in einem durchsichtigen Behälter aus vier Makrolonscheiben um den Mittelpfeiler des Pavillons
  • der drehbare Behälter ersetzt den vorhanden Tisch und ist auf den vier Seiten mit Angaben zur Entstehung, zum Stoff- und Wasserhaushalt sowie zur Archivfunktion des Niedermoorbodens versehen

8

nördlicher Pavillon an der Blaukirchener Straße

Runder Tisch

  • Station zur Darstellung der unterschiedlichen, sich gegenseitig beeinflussenden Nutzungen und Funktionen des Großen Meeres
  • ein (drehbarer) Runder Tisch zeigt die verschiedenen Beteiligten am Runden Tisch des Projektes
  • eine Infotafel an einer Seitenwand gibt eine Übersicht über die Region und zeigt die Nutzungen am Großen Meer
  • ein Ringbuch mit dem Titel "So wünsche ich mir mein Großes Meer ..."  zeigt die jeweiligen Idealvorstellungen in Wort und Bild (Szenarien) und verdeutlicht die sich teilweise widersprechenden Wünsche und Ansprüche
  • Station mit Schlüsselfunktion für das Verständnis der Probleme und der geplanten Maßnahmen in der Region Großes Meer

9

südlicher Pavillon an der Blaukirchener Straße

PiepSchau

  • Schaukasten mit sechs Türen oder Schubladen
  • hinter fünf der Türen verbergen sich Ei- und Nestermodelle von typischen Vogelarten der Region mit kurzen Erläuterungen dazu
  • das sechste Fach wird genutzt, um die Störungsempfindlichkeit der Vögel am Brutstandort zu verdeutlichen und Ratschläge für ein angepasstes Verhalten zu geben
  • gedacht ist auch an ein beispielhaftes Tastmodell eine Nestes mit Eiern auf der Oberseite des Schaukastens

10

Aussichtsplattform am Woldenweg südlich von Forlitz-Blaukirchen

Vogelbeobachtungs-Plattform

  • mit hochwertigem Fernsichtgerät für Ausblicke auf und Einblick in den (nicht zugänglichen) Südteil des Großen Meers, das verlandete Herrenmeeder Meer und den Wiesenvogel-Lebensraum am Hiwkeschloot
  • mit ca. 20 Bildtafeln und Steckbriefen zu den typischen einheimischen Vögeln und Informationen zur Identifizierung der gesehenen Arten

11

Woldenweg südlich des Großen Meeres

Vogelkoje

  • begehbare Inszenierung zur Jagd in der Region
  • typischer Jagdunterstand aus einem flachen Boot und einem darüber zusammengebundenem Röhrichtdach
  • dazu eine Informationstafel mit Angaben zum gejagten Wild, zu den Jagdmethoden, den Schutzmaßnahmen, Schonzeiten und Schutzzonen sowie dazu, was sich gegenüber früher verändert hat
  • außerdem eine Klettereinrichtung, die eine weitere Möglichkeit bietet, die Perspektive zu wechseln und den Blick in die Ferne bzw. auf den Südteil des Großen Meeres zu richten
  • in Abhängigkeit von der Ausgestaltung ist sie auch als Standort zum Fotografieren geeignet

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östlich der Pünte des Lückeschlusses an der Hieve

Fische am Großen Meer

  • Informationstafel mit ertastbaren Fisch-Silhouetten auf dem Rahmen
  • Gegenüberstellung der naturnahen Arten-Zusammensetzung eines Flachwassersees (Leitbild) und der zurzeit tatsächlichen Zusammensetzung im Großen Meer

13

westlich der Pünte des Lückeschlusses an der Hieve

Fischers Fritze

  • Informationstafel mit ertastbaren Fisch-Silhouetten auf dem Rahmen
  • Angaben zur regionalen Fischerei durch den Berufsfischer und die Angler, zu Fangmethoden und Besatzmaßnahmen
  • interaktives Element mit Steckbriefen zu ausgewählten Fischarten, wie dem Schlammpeitzger, einer Zielart des FFH-Gebietes, und zu Arten, die für die menschliche Nutzung von Interesse sind

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Pavillon am Marscher Weg

Risiken und Nebenwirkungen

  • Verdeutlichung der positiven und negativen Wechselwirkungen von Landwirtschaft und Wiesenvogellebensraum
  • gezeigt wird nach dem Vorbild eines Beipackzettels für Medikamente, dass eine landwirtschaftliche Flächennutzung für die Erhaltung der Lebensräume erforderlich ist, dass eine zu intensive Nutzung sie aber gefährdet und dass andererseits eine angepasste extensive Nutzung Einkommenseinbußen für die Landwirte zur Folge hat, die entschädigt werden müssen
  • eine zusätzliche Infotafel zeigt die neueren Ansätze des erfolgshonorierten Wiesenvogelschutzes (wie Gelegeschutz, Kükenschutz, Anlage von Blänken, Nutzungsmosaik) am Beispiel des Projektes von NABU und Landwirtschaftlichem Hauptverein

15

Aussichtsplattform Bedekaspeler Marsch

Schutzgebiete

  • grafische Darstellung der verschiedenen Schutzgebiete und ihrer Ausdehnung mittels einer großen Karte, die auch den Verlaufs des 3-Meere-Weges und den Standort zeigt
  • "Steckbriefe" zu den verschiedenen Schutzgebieten an den Brüstungen geben Informationen zu den Besonderheiten, Schutz- und Entwicklungsziele etc.
  • insbesondere die jeweiligen Besonderheiten der Gebiete, die Schutzziele und die dazu erforderlichen Maßnahmen sollen aufgezeigt werden

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am Ende des Leitdammes neben einer der geplanten Stauanlagen

Wassermanagement

  • die Gestaltung der möglichst interaktiven Station ist noch in der Entwicklung
  • vermittelt werden soll die Bedeutung und Funktion der Stauanlagen und des neuen Wassermanagements für das Große Meer

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am Warfsweg

Kulturdenkmal Kirche

  • Informationstafel zur denkmalgeschützten reformierten Kirche, einem Saalbau aus Backstein mit gedrungenem spätromanischem Westturm
  • Angaben zum Alter und zur Geschichte der Kirche und gegebenenfalls zu Möglichkeiten der Besichtigung

18

am Warfsweg

Kulturdenkmal Gulfhaus

  • Informationstafel zum Haus Meints, einem denkmalgeschützten Landarbeiterhaus im Gulfhausstil
  • Angaben zum Alter, zur Geschichte, ehemaligen Nutzung, Restaurierung und aktuellen Nutzung als Gemeinde- und Veranstaltungshaus

19

Langer Weg Ecke Hilmars Sand und Sandwaterweg

Reith-Nutzung

  • Platz wurde früher zur Reith-Lagerung genutzt
  • über die traditionelle Reith-Nutzung wird mittels eines Ringbuches informiert, das Angaben zur Reithschneiderei, zur Verwendung des Reiths, den alten Handwerken und den Lebensbedingungen der Menschen, die sie ausübten, aber auch zum Schutz der Röhrichte und zu den Kompromissen bei seiner aktuellen Nutzung macht
  • eine reithgedeckte Hütte (die einer typischen Kate nachempfunden wird) soll gleichzeitig zur Rast und als Wetterschutz genutzt werden
  • auf dem Platz gelagertes Reith lädt zum Anfassen, Ausprobieren, Spielen und Bauen von Unterständen ein

20

Langer Weg

Froschkonzert

  • mittels eines drehbaren Hörrohrs kann man den Froschgesängen aus den Gewässern am Langen Weg noch besser lauschen
  • eine Infotafel soll über die in der Region bzw. am Standort vorkommenden Amphibienarten informieren

21

Langer Weg am großen Parkplatz

Gartenbank

  • hier kann man zwischen heimischen Kräutern und Pflanzen auszuruhen, sie fühlen, riechen und schmecken
  • Pflanzen feuchter Standorte (wie Wasserminze) auf der einen und solche trockenerer Standorte auf der anderen Seite
  • denkbar sind ergänzende Informationen, zum Beispiel Steckbriefe der Pflanzen oder Rezepte, an den Seitenwänden

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am alten Blaukirchener Friedhof

Fenster in die Landschaft

  • Hecke mit "Aussichtsfenstern" auf der dem Meer zugewandten Seite des Parkplatzes, lenkt den Blick der Besucher auf das Meer
  • lebendiger Hinweis auf die Region Großes Meer als Kulturlandschaft
  • über einen kurzen Abstecher (Blaukirchener Friedhofstraße) vom 3-Meere-Weg zu erreichen
  • im Rahmen der Dorferneuerung geplante Maßnahme

23

möglichst auf dem Deich des Ems-Jade-Kanals

Vogellebensraum im Winter und im Frühjahr

  • vom Deich des Kanals hat man einen guten Blick auf das Grünland südlich der Hieve
  • eine Informationstafel soll seine Bedeutung als Lebensraum für brütende Wiesenvögel sowie für Rastvögel mit einem Sommer- und einem Winterbild aufzeigen

24

Uphuser Klappe

Wasserwirtschaft in der Region

  • Informationen zum Entwässerungssystem und seiner Nutzung, beispielsweise zu den verschiedenen Einzugsgebieten, Schöpfwerken und Vorflutern

25

Suurhusen vor der Kirche

Kirche Suurhusen

  • Informationstafel zur alten Kirche als kulturhistorischem Zeugnis
  • Information zur Geschichte und zum schiefen Kirchturm

26

Brücke Knockster Tief in Suurhusen

Schöpfwerksleistung Knock

  • hier soll aufgezeigt werden, dass die Region ein vom Menschen entwässertes Gebiet ist
  • Informationen zum Knockster Tief, als einem der Hauptvorfluter für das Siel- und Schöpfwerk an der Knock
  • Verdeutlichung der Schöpfwerksleistung durch Markierungen auf der Brücke, die das pro Sekunde gepumpte Volumen begreifbar machen

27

Ortskern von Loppersum

Historische Bauwerke in Loppersum

  • die alte Kirche und alte, liebevoll restaurierte bzw. geschickt umgenutzte Häuser und Höfe zeugen von der kulturhistorischen Entwicklung
  • dazu können hier weitere Informationen gegeben werden

Ergänzende Informationsangebote

An insgesamt acht Standorten (siehe Karte) werden Routenkarten mit einer Übersicht über den 3-Meere-Weg und seine Einrichtungen aufgestellt. Zusätzlich soll den Nutzern des 3-Meere-Wegs aber auch ein Flyer an die Hand gegeben werden. Er wird auf der einen Seite mit einem Routenplan und Verweisen auf die Stationen versehen und auf der anderen Seite eine kurze Einführung in das Gebiet, seine ökologische Bedeutung, die bestehenden Probleme und die geplanten Lösungen geben.

Viele Menschen sind heute schon mit Kopfhörern unterwegs. Daher soll auch ein auditiver Lehrpfad entstehen, der vertiefende Informationen zu den verschiedenen Themen anbietet. Er gibt dem Nutzer die Möglichkeit, ein Informationsangebot nur dann und zu dem Zeitpunkt abzurufen, wenn er es sich wünscht. Dabei können beispielsweise auch Informationen zu regionalen Sportarten wie Bosseln, alten Handwerkstechniken wie Dachdecken mit Reith, regionaler Küche oder Sagen und Legenden integriert werden. Auszüge aus alten Landschaftsschilderungen, Erzählungen aus alten Zeiten und mundartliche Passagen können eingebaut werden. Die Audio-Daten werden für MP3-Player aufbereitet und können mit entsprechenden Geräten abgespielt werden. Sie sollen bei der Tourist-Info sowie auf diesen Seiten als Download zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus ist geplant, an der Tourist-Info auch Leihgeräte anzubieten. Ergänzend ist eine GPS gestützte Schatzsuche rund um die drei Meere vorgesehen.

Allen Interessierten, die mehr Informationen mit nach Hause nehmen möchten, sollen ausführlichere Broschüren mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten zur Region Großes Meer angeboten werden. Vorgesehen sind die folgenden Themen:

  • Das Projekt 'Meer erleben - Mehr verstehen'
    zur Sanierung und nachhaltigen Entwicklung des Großen Meeres und seiner Umgebung mit Information zu den Problemen, Konflikten und zur Lösungsfindung am Runden Tisch
  • Brut- und Gastvögel in der Region Großes Meer
    mit Informationen zu Wiesenbrütern, Schilfbrütern, zur Gänserast im Winter und zum europäischen Vogelschutzgebiet,
  • Flora und Vegetation am Großen Meer
    mit Informationen über besondere bzw. wertvolle Lebensräume und Arten wie Torfmoose, Kuckuckslichtnelke, Wiesenschaumkraut, Knabenkräuter etc.,
  • Entwicklung und Geschichte des Großen Meeres
    mit Informationen zur Entstehung des Großen Meeres durch Nutzung, zur Siedlungsgeschichte und -entwicklung, zu Kugeltöpfen als Siedlungsspuren am Grund des Meeres und zur Ver- und Entsorgung mittels der historische Dorfschifffahrt,
  • Fische und Fischwirtschaft
    mit Angaben zur Zusammensetzung der Fischfauna der Meere und den Abweichungen von der eines unbeeinflussten Flachgewässers, zu Fischerei, Anglern und Besatzmaßnahmen sowie zu ausgewählten Arten,
  • Nutzungen in der Region
    mit Informationen zu Landwirtschaft, Jagd, Reithschneiderei, Wassersport, Meerbuden und andere Freizeitnutzungen sowie den Wechselwirkungen mit den Naturschutzzielen,
  • Wasserwirtschaft
    mit Angaben zum Entwässerungssystem und seiner Nutzung, zum Großen Meer als "fünfter Pumpe", zu Unterschöpfwerken, tiefen Winterpegeln und Einschränkungen der natürlichen Dynamik,
  • Schutzgebiete und Maßnahmen
    mit einer Beschreibung der einzelnen Gebiete und ihrer Unterschiedlichkeiten, Restriktionen und Chancen, sowie mit den geplanten Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung und Entwicklung wie Stauanlagen und Wassermanagement, Biomanipulation, Schilfbeete etc.

Stand der Umsetzung

Konzepte: liegen für die meisten Stationen vor
Finanzierung: Fördermittel wurden 2009 beantragt
Realisierung: der Stationen 1-21, der Routenkarten, Flyer und Broschüren sowie des auditiven Lehrpfades ist für 2010/2011 geplant

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